Alte Seifen aufeinandergestapelt.

Waschmittel

Wann der Mensch zum ersten Mal Waschhilfsmittel verwendet hat, läßt sich nicht genau datieren. Das erste überlieferte Seifenrezept stammt aus der Zeit um 2500 vor Christus. öl und Pottasche (Asche aus verbrannten Dattelpalmen oder Tannenzapfen) wurde dazu verwendet. Bei den Römern wurde auch verfaulter, zersetzter Urin benutzt, der alkalischen Ammoniak bildete. Dieses Verfahren machte die Wäscher des Landes reich. Als Kaiser Vespasian (39-83 nach Christus) von den Wäschern hohe Steuern eintreiben wollte, gab es Proteste auch im eigenen kaiserlichen Hofrat. Daraufhin formulierte der Kaiser erstmals den Spruch: „Pecunia non olet“ (Geld stinkt nicht).

Im Laufe der Jahrhunderte konnte sich aber nur die Seife als Reinigungsmittel durchsetzen. Kernseife und Schmierseife waren bis zum 20. Jahrhundert die wesentlichsten Waschmittel. 1907 kam das erste Vollwaschmittel auf den Markt und wurde bis heute stetig weiterentwickelt. Der zukünftige Trend bei den Waschmitteln sind vermutlich Microemulsionen. Damit wird ein noch effektiveres Waschen möglich. Außerdem sollen neue Verfahren Verfärbungen in der Waschmaschine verhindern.

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